From the magazine recht 2/2020 | S. 137-140 The following page is 137

Der Hochschulbetrieb in Zeiten von COVID-19 («Coronavirus») – eine studentische Perspektive

Vom abrupten Ende des Normalbetriebs hin zu einer neuen Normalität?

Das Frühjahrssemester 2020 wird als dasjenige in Erinnerung bleiben, welches den universitären Betrieb in seinen Grundfesten erschütterte. Aus Sicht der Studierenden äusserte sich die COVID-19-Pandemie im Verschwinden des Präsenzunterrichts und einem rasanten Digitalisierungsschub. Dies wird auch langfristig Konsequenzen haben.

I. Prolog: Die Universität kommt zum Stillstand

Als Ende 2019 die Medien vom Ausbruch eines neuartigen Coronavirus in China zu berichten begannen, waren dessen Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Individuum in der Schweiz noch kaum abschätzbar. Auch wenn die Universität Basel ihre Angehörigen Anfang Februar erstmals über Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie informierte, konnte der Lehrbetrieb zu Semesterbeginn Mitte Februar mehr oder weniger im gewohnten Mass aufgenommen werden. Am 10. März 2020 empfahl die Universitätsleitung, Vorlesungen wenn immer möglich digital zu vermitteln. Auf die COVID-19-Verordnung 2 vom 13. März 2020, die den Präsenzunterricht an Hochschulen bis auf Weiteres untersagte,1 hat die Universität Basel mit der Einstellung des Präsenzunterrichts bis zum Ende des Frühjahrssemesters 2020, der flächendeckenden Einführung von Homeoffice sowie der Schliessung der universitären Gebäude, einschliesslich Bibliotheken, reagiert.

Ähnlich…

[…]
Melden sie sich für den recht-Newsletter an und bleiben Sie informiert.