Jean-Marc Schaller

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Der Einsatz strukturierter Produkte in der Vermögensverwaltung

Strukturierte Produkte sind im Zuge des «Lehman»-Kollapses insb. wegen (teilweise) unzureichender oder fehlender Aufklärung über das inhärente Gegenparteirisiko in die Kritik geraten. Während sowohl auf regulatorischer Ebene als auch in der Judikatur das Augenmerk auf Fälle im Bereich der Anlageberatung und dort v.a. auf den «Point of Sale» gelegt wurde, blieb der Einsatz von strukturierten Produkten in Vermögensverwaltungsmandaten bis anhin weitgehend unerforscht. Der vorliegende Beitrag bezweckt daher, die auftragsrechtlichen Sorgfalts- und Treuepflichten (Art. 398 Abs. 2 OR) mit Bezug auf den Einsatz von strukturierten Produkten auszuloten und damit die Justiziabilität und die Rechtssicherheit in diesem Bereich massgeblich zu erhöhen. Als «Take-away» dient die Checkliste am Ende des Beitrags, welche einen eigentlichen Eignungstest für strukturierte Produkte darstellt.
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