Anne-Catherine Hahn

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Gerichtsstands- und Rechtswahlklauseln im grenzüberschreitenden Bankgeschäft mit Privatkunden

Mit Inkrafttreten des revidierten Lugano-Übereinkommens wurde der Anwendungsbereich der Zuständigkeitsvorschriften für Konsumenten (Art. 15 ff. LugÜ) deutlich ausgeweitet. Dies hat insbesondere zur Konsequenz, dass schweizerische Banken im Bereich des Privatkundengeschäfts leichter als bisher am ausländischen Wohnsitz ihrer Kunden eingeklagt werden können und ihr Verhalten dann unter Umständen nach dem Heimatrecht des jeweiligen Kunden statt nach schweizerischem Recht beurteilt wird. Die daraus resultierende Rechtsunsicherheit kann bis zu einem gewissen Punkt durch organisatorische Massnahmen im grenzüberschreitenden Privatkundengeschäft reduziert werden; ein Restrisiko lässt sich jedoch nicht ausschliessen.
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